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Kunst Schulaufgabe

Bildern von Flaggen und anderen Alltagsgegenständen und Robert Rauschenberg, der in seine Collagen Ausschnitte aus den Massenmedien integrierte, waren die Wegbereiter der Pop-Art. Zu deren wichtigsten Vertretern gehörten Andy Warhol und Roy Lichtenstein, die Bilder aus der Werbung oder aus Comics reproduzierten. Zur selben Zeit beschränkten sich die Minimalisten darauf, die rein formalen Oberflächeneigenschaften der Malerei zu unterstreichen.

 

 

Surrealismus

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EINLEITUNG
Surrealismus, Bezeichnung für eine nach Beendigung des 1. Weltkrieges in Paris entstandene avantgardistische Literatur- und Kunstströmung. Die Bezeichnung geht auf eine Äußerung Guillaume Apollinaires von 1917 zurück und wurde durch André Bretons Erstes Manifest des Surrealismus 1924 theoretisch untermauert. Der Surrealismus in den bildenden Künsten ging direkt aus der dadaistischen Bewegung hervor (siehe Dadaismus), von dem er auch seine antibürgerliche Stoßrichtung bezog. Ausgehend von der Psychoanalyse Sigmund Freuds versuchten die Künstler der Bewegung nicht länger, äußere Wirklichkeit darzustellen, sondern thematisierten stattdessen das Unbewusste, Triebhafte und Irrationale. Dementsprechend folgt das surrealistische Kunstwerk der Logik des Traumes: Visionäres und Rauschhaftes tritt ins Zentrum des Interesses. Um 1928 zeigen sich erste Zerfallserscheinungen der Bewegung, die im Zuge der Résistance im 2. Weltkrieg eine kurze Neugeburt erlebte. Offiziell wurde die surrealistische Strömung, die sich schnell in ganz Europa und den USA ausweitete, 1969 aufgelöst. Surrealistische Tendenzen hingegen zeigen sich bis in die Literatur der heutigen Zeit.

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SURREALISTISCHE LITERATUR
Einer der wichtigsten Leitfiguren der surrealistischen Autoren war Comte de Lautréamont, der Verfasser des Prosagedichts „Die Gesänge des Maldoror” (1868-1870). Aber auch die Werke der Barockliteratur, der deutschen Romantik und des französischen Symbolismus (siehe Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, Gerard de Nerval) waren von Bedeutung. Zu den wichtigsten Vertretern des Surrealismus gehören Paul Éluard, Louis Aragon, René Crevel, Georges Bataille, Jacques Prèvert, Robert Desnos, Pierre Reverdy und Philippe Soupault. In ihrer Nachfolge verstand sich u. a. Raymond Queneau. Weitere vom Surrealismus beeinflusste Schriftsteller waren Federico García Lorca, Pablo Neruda, Alfred Döblin, Hermann Kasack, Hans Henny Jahnn, Alfred Kubin, Elisabeth Langgässer und Hans Erich Nossack.
Die surrealistische Literatur versuchte durch einen passiven, rein „automatischen” Schreibprozess (écriture automatique) in die psychischen Tiefenschichten des Künstlers vorzudringen. Dabei wurde zumeist auf Syntax und handlungslogische Stringenz verzichtet, Bildsequenzen scheinbar „mechanisch” ohne Zusammenhang aneinander gereiht. Eine Nachbearbeitung dieser Textcollagen sollte nicht erfolgen, die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmen. Wichtige Beispiele surrealistischer Literatur sind Soupaults Le bon apôtre (1923), Éluards Capitale de la douleur (1926), Aragons Le paysan de Paris (1926) sowie Bretons Nadja (1928).

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SURREALISTISCHE KUNST
In der bildenden Kunst wurde der Surrealismus von so unterschiedlichen Künstlern wie Hieronymus Bosch, Paolo Uccello, Giuseppe Arcimboldo, William Blake, Odilon Redon, Marc Chagall und Paul Klee inspiriert. Von der Pittura Metafisica Giorgio De Chiricos übernahm ein Teil der Künstler den Hang zur Darstellung bühnenhaft-unwirklicher, perspektivisch verzerrter Räume. Vertreter surrealistischer Malerei bzw. Plastik waren zunächst die vom Dadaismus sich abwendenden Künstler Marcel Duchamp, Francis Picabia, Max Ernst, Hans Arp und Man Ray. Um 1925 stießen André Masson und Joan Miró hinzu. Letzterer wurde, da seine Kunst dem dogmatischen Führer der Gruppe, André Breton, zu individualistisch erschien, bald wieder ausgeschlossen. Später kamen Yves Tanguy, René Magritte und Alberto Giacometti zum surrealistischen Zirkel. Salvador Dalí trat 1930 bei, wurde aber schnell aufgrund seiner kommerziellen Zielsetzung vom Rest der Gruppe kritisiert. In Belgien sind Paul Delvaux, in der Tschechoslowakei Jendřich tyrský und Toyen, in Dänemark Wilhelm Freddie und in Schweden Max Walter Svanberg den Surrealisten zuzurechnen. In Deutschland zeigen die Werke Richard Oelzes, Edgar Endes und Mac Zimmermanns stark surrealistische Züge.
In der surrealistischen Malerei unterscheidet man gemeinhin zwei Tendenzen: Während Künstler wie Dalí und Magritte versuchten, realistisch dargestellte Objekte der Erfahrungswelt aus ihrem Kontext herauszunehmen und in neue, irrationale Sinnzusammenhänge einzubinden (veristischer Surrealismus), entwickelten Masson, Miró oder Arp eine zu abstrakt-organischen Formen tendierende Zeichenwelt (absoluter Surrealismus). Darüber hinaus entstanden surrealistische Photographien (Hans Bellmer, Herbert List) und surrealistische Filme (Man Ray, Rene Clair, Hans Richter, Jean Cocteau, Luis Buñuel). Durch die Anwesenheit surrealistischer Künstler in den USA während des 2. Weltkrieges (Man Ray, Paul Ernst, Yves Tanguy) wurde der Abstrakte Expressionismus vom Surrealismus geprägt.

Giorgio de Chirico: Die Unsicherheit des Dichters (1913), Privatsammlung, London
Von den Vertretern der Pittura Metafisica wie Giorgio de Chirico übernahmen die Surrealisten die Neigung zur Darstellung bühnenhafter, perspektivisch verzerrter Räume.
Bridgeman Art Library, London/New York/© 2005 Artists Rights Society (ARS), New York / SIAE, Rome.

 

Surrealismus: Daten und Ereignisse

JAHR

BILDENDE KUNST UND FILM
LITERATUR

 

1920

 

André Breton und Philippe Soupault verfassen Les Champs magnétiques (Die magnetischen Felder, 1921 veröffentlicht).
1921
Max Ernst: Celebes

 

1922

 

André Breton veröffentlicht Après Dada; Lâchez tout Un Cadavre (nach Dada), ein kollektives Manifest gegen Anatole France.
1923
Man Ray. Rayogramme

 

1924

 

André Breton veröffentlicht sein erstes Manifeste du surréalisme (Manifest des Surrealismus).
1925
Ausstellung surrealistischer Malerei in der Galerie Pierre in Paris

 

1926

 

Paul Eluard: Capitale de la douleur (Hauptstadt der Schmerzen)
Louis Aragon: Le Paysan de Paris (Pariser Landleben)
1928
Joan Miró: Interieur hollandais
Luis Bunuel und Salvador Dalí drehen Un chien andalou (Ein andalusischer Hund).
André Breton: Nadja, le surréalisme et la peinture (Nadja)
1929
Max Ernst: La femme 100 tête
André Breton: Second Manifeste du surréalisme
1930
Luis Buñuel und Salvador Dalí: L'Âge d'or (Das goldene Zeitalter)

 

1933
Albert Skira gründet die Revue Minotaure
Es erscheint Un cadavre: pamphlet contre André Breton von Georges Bataille, Robert Desnos, Michel Leiris, Jacques Prévert, Raymond Queneau u. a.
1934
Alberto Giacometti: Objet invisible (Unsichtbares Objekt)

 

1936
Ausstellung surrealistischer Objekte in der Galerie Ratton in Paris

 

1937

 

André Breton: L'amour fou
1938
Internationale Surrealisten-Ausstellung in Paris
Antonin Artaud: Le Théâtre et son double (Das Theater und sein Double)
1939
Marcel Duchamp: Rose Sélavy

 

1940
Joan Miró: Constellations

 

1942

 

Louis Aragon: Cantiques à Elsa
1944
André Masson: Bestiaire

 

1945
Jean Dubuffet prägt den Begriff Art brut (Rohe Kunst)

 

1946

 

Jacques Prévert: Paroles
1947
Marcel Duchamp und André Breton organisieren die internationale Surrealisten-Ausstellung in der Galerie Maeght in Paris
Antonin Artaud: L'Art brut, Van Gogh ou le suicidé de la société
1948
Jean Dubuffet, André Breton, Jean Paulhan und Henri-Pierre Roché gründen die Compagnie de l'Art Brut

 

 

 


Salvador Dalí: Die Beständigkeit der Erinnerung
Eines der bekanntesten Gemälde des exzentrischen spanischen Surrealisten Salvador Dalí ist sein Bild Die Beständigkeit der Erinnerung, das u. a. durch das Triptychon Garten der Lüste des altniederländischen Malers Hieronymus Bosch angeregt wurde.
Bridgeman Art Library, London/New York/© 2005 Salvador Dali, Gala-Salvador Dali Foundation / Artists Rights Society (ARS), New York.

 


Joan Miró: Niederländisches Interior I (1928)
Der spanische Maler Joan Miró (1893-1983) kam 1920 nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss und 1924 das erste surrealistische Manifest unterschrieb. Er entwickelte eine eigenwillige, unverwechselbare Bildsprache mit spielerisch-skurril anmutenden Elementen, die frei assoziativ angeordnet die Bildfläche rhythmisieren. Die Figuren und Muster sind Bestandteile eines heiter wirkenden Kosmos.
Art Resource, NY/© 2005 Successió Miró / Artists Rights Society (ARS), New York / ADAGP, Paris

 


René Magritte: Der Verrat der Bilder
Der Verrat der Bilder ist eines der bekanntesten Werke des belgischen Surrealisten René Magritte (1898-1967). Der Künstler variierte das Pfeifenmotiv immer wieder, um auf ein Thema hinzuführen, das als Schlüssel für seine verrätselten Bildwelten dienen kann: die irritierende Unzulänglichkeit von Zeichensystemen und die Nichtübereinstimmung verschiedener Repräsentationsformen von Wirklichkeit. Der Satz Ceci n’est pas une pipe („Dies ist keine Pfeife&rdquo soll bedeuten: Dies ist die Abbildung einer Pfeife, nicht die Pfeife selbst.
Art Resource, NY/© 2005 C. Herscovici, Brussels / Artists Rights Society (ARS), New York

 

Dadaismus
Dadaismus (angeblich aus der französischen Kindersprache, von dada: Holzpferdchen), internationale revolutionäre Kunst- und Literaturbewegung in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die gegen die im 1. Weltkrieg fragwürdig gewordenen Kulturwerte der bürgerlichen Gesellschaft rebellierte. Das Kinderstammelwort dada gab dieser Ablehnung überlieferter ästhetischer Ideale Ausdruck. Dabei bot das 1916 von Hugo Ball in Zürich gegründete Cabaret Voltaire den Dadaisten wie dem Rumänen Tristan Tzara, dem Österreicher Walter Serner, dem Deutschen Richard Huelsenbeck und dem Deutschfranzosen Hans Arp ein Forum für ihre künstlerischen und politisch-pazifistischen Anschauungen. 1915 entstanden Dada-Bewegungen in New York (Man Ray, Marcel Duchamp, Francis Picabia) und Paris (André Breton, Louis Aragon, Paul Éluard, Philippe Soupault). Aus dem Pariser Dada ging später der Surrealismus hervor. In Deutschland entstanden nach 1918 dadaistische Bewegungen in Berlin (Richard Huelsenbeck, George Grosz, John Heartfield, Hanna Höch, Raoul Hausmann), Köln (Max Ernst, Hans Arp) und Hannover (Kurt Schwitters). Nach dem 1. Weltkrieg traten außerdem viele Zürcher Dadaisten der Pariser Gruppe bei, die sich ihrerseits 1922 auflöste.
Bei ihrer Rebellion gegen bürgerliche Kunstmaßstäbe bevorzugten die Dadaisten im Kunstbetrieb unverständliche und daher schockierende Verfahrensweisen. In Literatur und bildender Kunst wurde so die Propagierung eines absurden Weltbildes vor allem auch zur Provokationsgeste. So verwendeten die Dadaisten als ungewöhnliche Materialien etwa industriell gefertigte Gegenstände, die sie (wie Kurt Schwitters) zu Montagen verarbeiteten oder (wie Marcel Duchamp) unbearbeitet in den neuen Kontext des Museums stellten. Auch wurde der Zufall bei der Entstehung von Kunstwerken gegen die bürgerliche Vorstellung autonomer Schöpferkraft ausgespielt. Marcel Duchamp erklärte handelsübliche Objekte (so genannte Ready-mades) wie einen Flaschentrockner und ein Pissoir (Urinbecken) zu Kunstwerken.
Der Dadaismus war weniger eine neue Kunstform als vielmehr der Versuch, alte Werte und Vorstellungen aufzusprengen und zu hinterfragen. Zahlreiche seiner Techniken beeinflussten andere Strömungen bis hin zum Neorealismus und zur Konkreten Poesie nachhaltig. Nach ihrer dadaistischen Periode wandten sich viele Künstler in den zwanziger Jahren anderen Bewegungen der Moderne zu.

 

 

Jugendstil, international bedeutsame Stilrichtung in der angewandten und bildenden Kunst an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die außer in der Malerei und Bildhauerei besonders in der Architektur und Innenarchitektur, im Möbeldesign, in der Plakat-, Glas- und Textilkunst, der Keramik und der Buchillustration ihre Ausprägung fand, sich aber auch in den Bereichen Literatur und Musik niederschlug.

 

Die neue Bewegung manifestierte sich in Österreich im so genannten Secessionsstil, in Frankreich und England als Art Nouveau (im angloamerikanischen Raum auch Modern Style genannt), in Italien als Stile florale oder Stile Liberty (nach einem einflussreichen englischen Vertreter dieser Stilrichtung). Während sich die deutsche Bezeichnung von der 1896 gegründeten Zeitschrift Die Jugend ableitete, geht der französische Ausdruck Art Nouveau, der sich international durchsetzte, auf die Galerie La Maison de l’Art Nouveau zurück, die der Hamburger Kunsthändler Siegfried Bing Ende des 19. Jahrhunderts in Paris eröffnet hatte.

 


Gustav Klimt: Der Kuß (1907/08), Österreichische Galerie, Wien
Charakteristisch für den preziösen Spätstil der „goldenen Phase“ des bedeutendsten Vertreters der Wiener Secession ist sein symbolistisch-allegorisches Gemälde Der Kuß, in dem die Körper ins Dekorativ-Flächenhafte stilisiert sind.
Art Resource, NY/Erich Lessing

 


Aubrey Beardsley: Isolde (1891/92)
Angeregt durch den japanischen Farbholzschnitt und die Kunst der Präraffaeliten fand Aubrey Beardsley, der zu den kreativsten Jugendstilillustratoren zählt, zu seinem charakteristischen Zeichenstil, der durch starke Stilisierung und kunstvolle Linienführung gekennzeichnet war.
Bridgeman Art Library, London/New York

 


Alfons Mucha: Plakat für die Zigarettenmarke Job
Die Stilisierung der Figur, die Ornamentik und die kalligraphische Linienführung dieses Plakatentwurfs weisen den tschechischen Künstler Alfons Mucha als Meister des Jugendstils aus.
Art Resource, NY/© 2005 Artists Rights Society (ARS), New York / ADAGP, Paris. Photo: Scala

 


Margarete Stonborough-Wittgenstein (1905, Neue Pinakothek, München)
Für sein Porträt der Margarete Stonborough-Wittgenstein positionierte Klimt sein Modell vor einen ruhig-geometrischen Jugendstil-Hintergrund, der dem nach unten sich weitenden Kleid harmonisch gegenübersteht.
Corbis/Francis G. Mayer

 

 

 

Nazarener
Nazarener, ursprünglich Spottname für eine Gruppe von deutschen Malern der Romantik, die 1809 in Wien den Lukasbund gründeten, der die Ethik und Religiosität des Mittelalters wieder beleben wollte. Sie lebten ab 1810 in dem römischen Kloster San Isidoro nach dem Vorbild mittelalterlicher Bruderschaften und malten dort gemeinsam die Fresken der Casa Bartoldy (heute Bode-Museum, Berlin) und des Casino Massimo (1816-1829). In der Überzeugung, dass die Kunst seit der Hochrenaissance nur eine leere Zurschaustellung von Kunstfertigkeit sei, suchten sie vor allem bei italienischen Malern wie Raffael, Fra Angelico und Perugino, aber auch bei der Malerei Albrecht Dürers Anregungen. Die begabtesten unter ihnen waren Johann Friedrich Overbeck, Julius Schnorr von Carolsfeld oder Peter von Cornelius. Als ihre besten Arbeiten gelten heute Landschaften und Porträtzeichnungen. Groß war der Einfluss der Nazarener auf religiöse Kleingraphik, Bilderbibeln und Kinderbücher des 19. Jahrhunderts. Siehe auch Präraffaeliten.

Overbeck: Italia und Germania
In dem zwischen 1811 und 1828 entstandenem Gemälde (Neue Pinakothek, München) mit den Personifikationen Italien und Deutschlands hat Friedrich Overbeck die Ideale der Nazarener versinnbildlicht.
Art Resource, NY/Erich Lessing

 

 

Eines der Zentren der klassizistischen Malerei war Rom, wo Johann Joachim Winckelmann Künstler wie Anton Raphael Mengs um sich versammelte, der mit seinem von Winckelmann angeregten Deckenfresko in der Villa Albani, Parnass (1761), das erste richtungweisende Werk der klassizistischen Malerei schuf. Seine Arbeit wiederum beeinflusste Maler wie H. F. Füger und Angelica Kauffmann. Zwischen 1760 und 1765 vollendete Gavin Hamilton fünf Gemälde nach Homers Ilias und brachte damit den Klassizismus nach England. Vom Romaufenthalt des amerikanischen Malers Benjamin West (1760-1763) zeugt sein Gemälde Agrippina landet in Brundisium (1766, Yale University Art Gallery, New Haven), das antike Architekturrudimente in die Darstellung integriert. Als klassizistische Landschaftsmaler taten sich u. a. Jacob Philipp Hackert und Joseph Anton Koch hervor.

 

Klassizistische Strenge und klare Farbgebung charakterisieren das Werk Jacques-Louis Davids, eines der bedeutendsten Exponenten der klassizistischen Malerei. Ein typisches Beispiel seiner Historiengemälde ist Der Schwur der Horatier (1784, Louvre, Paris), der in statuarisch-pathetischem Gestus einen heroischen Patriotismus glorifiziert und dabei die klassizistische Forderung nach Logik und Klarheit in der Bildkomposition exemplarisch ins Bild setzt. Ein bedeutender Schüler Davids war Jean Auguste Dominique Ingres. Vom französischen Klassizismus war auch das Werk des Amerikaners John Vanderlyn geprägt, der 1808 von Napoleon eine Auszeichnung für sein Gemälde Marius meditiert auf den Trümmern von Karthago (1807, M. H. de Young Memorial Museum, San Francisco) erhielt.

 

Nach 1790 ließen sich die Maler des Klassizismus von den flächigen Figurensilhouetten der griechischen Vasenmalerei inspirieren. Neben Amus Jakob Carstens war der Engländer John Flaxman ein bedeutender Vertreter dieser Richtung. Dieser schuf 1793 schlichte, zweidimensional wirkende Umrissillustrationen für Ausgaben von Homers Ilias und Odyssee, welche auf Tiefe und illusionistische Lichtmodellierung gänzlich verzichteten. Er beeinflusste besonders die Nazarener, William Blake oder Ingres, wie dessen Frühwerk Achill empfängt die Abgesandten Agamemnons (1801, Musée de l’École Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris) belegt.
Formal ist auch der Schweizer Johann Heinrich Füssli dem Klassizismus verpflichtet, wenngleich der von Irrationalismus und Visionen geprägte Inhalt seiner Bilder den Idealen dieser Epoche (wie Klarheit, Rationalität etc.) häufig zuwiderläuft.

Jacques-Louis David: Der Schwur der Horatier (1784), Louvre, Paris
Klare Farben, klassische Strenge und heroisierendes Pathos charakterisieren das Historiengemälde des französischen Klassizisten Jacques-Louis David, das Ende des 18. Jahrhunderts in königlichem Auftrag entstand und die Historienmalerei der folgenden Jahrzehnte maßgeblich prägte.
Bridgeman Art Library, London/New York

 

 


Angelica Kauffmann: Bildnis einer sitzenden Dame (um 1795), Tate Gallery, London
In den Gemälden Angelica Kauffmanns, darunter zahlreiche sensible Porträts wie dieses Bildnis einer sitzenden Dame, verband sich ein klassizistischer Grundton mit Elementen des Rokokostils.

Art Resource, NY/Tate Gallery, London

Pop-Art

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EINLEITUNG
Pop-Art, Bewegung in der bildenden Kunst der fünfziger und sechziger Jahre, vor allem in den USA und Großbritannien, deren Ästhetik bald auch auf andere Bereiche der Gesellschaft übergriff. Die Pop-Art (verkürzt für popular art, auf Deutsch etwa „volkstümliche Kunst&rdquo entstand in zwei voneinander unabhängigen Richtungen in London und den USA.
Die Bilder der Pop-Art wurden den Produkten der Massenindustrie entlehnt. Geprägt wurde der Begriff von dem englischen Kritiker A. Alloway. In den Gemälden, Collagen, Skulpturen, Photomontagen und Happenings der Pop-Art-Künstler tauchen Bierflaschen, Suppendosen, Comicstrips, Straßenschilder und ähnliche Objekte auf. Andere verwendeten die Objekte selbst, manchmal in überraschend verfremdeter Form. Neue Materialien wie Plastik, Kunstharzschaum und Acrylfarbe wurden bevorzugt. Als eine der wichtigsten Kunstbewegungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusste die Pop-Art nicht nur das Werk nachfolgender Künstler, sondern wirkte auch auf Werbung, Unterhaltungsmusik, Graphik-Design und Mode.

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ENTSTEHUNG
Zu den Vorläufern der Pop-Art zählt das Werk der Dadaisten – z. B. des französischen Künstlers Marcel Duchamp – ebenso wie amerikanische und europäische Traditionen des 19. und 20. Jahrhunderts: die Trompe-l’œil-Malerei und andere Darstellungen alltäglicher Gegenstände. Nicht wenige Pop-Art-Künstler verdienten ihren Lebensunterhalt in kommerziellen, verwandten Branchen.
Pop-Art entstand als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus der vierziger und fünfziger Jahre, den die Pop-Art-Künstler als zu intellektuell, subjektiv und losgelöst von der Wirklichkeit empfanden. Indem sie sich das Motto des amerikanischen Komponisten John Cage zu Eigen machten, die Kluft zwischen Leben und Kunst zu schließen, ließen sich die Pop-Art-Künstler auf die Wirklichkeit des Alltags ein. Sie verwendeten Bilder, die die Vulgarität der Massenkultur spiegeln sollten, um eine unmittelbare Wahrnehmung der Realität zu erreichen, wie sie in der realistischen Malerei der Vergangenheit nie gelingen konnte. Ziel war eine unpersönliche Kunst, die dem Betrachter einen direkten Kontakt zum Kunstwerk ermöglichen und weniger auf Absicht und Persönlichkeit des Künstlers verweisen sollte. Aber auch satirische und kritische Momente sind in der Pop-Art festzustellen.

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POP-ART IN DEN USA
In den Vereinigten Staaten gaben Robert Rauschenberg und Jasper Johns den entscheidenden Anstoß. Rauschenberg fertigte Collagen aus Einrichtungsgegenständen wie Decken und Kissen, Johns malte Bilderfolgen, die die amerikanische Nationalflagge und Zielscheiben darstellen. Das erste ausgereifte Werk der Pop-Art sehen wir in Just What Is It That Makes Today’s Home So Different, So Appealing? (Was ist es nur, was heute das Zuhause so anders, so anziehend macht?) des englischen Künstlers Richard Hamilton (1956, Privatsammlung). In dieser Collage zweier grotesker Figuren in einem Wohnzimmer werden die Kennzeichen der Pop-Art deutlich sichtbar: Ausgelassenheit, Widersinn, Ungeschminktheit und Ironie.
In den sechziger Jahren nahm die Pop-Art eine rasante Entwicklung. 1960 schuf der britische Künstler David Hockney Typhoo Tea (Kasmin Gallery, London), eines der ersten Gemälde, das ein Warenzeichen für ein kommerzielles Produkt darstellte. Im gleichen Jahr wurde Johns bemalte Bronzeplastik von Ballantine-Bierbüchsen gegossen, und 1961 entwarf der Amerikaner Claes Oldenburg seine grellen Plastiken von Hamburgern. Roy Lichtenstein bereicherte die Pop-Art mit seinen Ölgemälden, die Comicstrips in grellen Farben und überformatigen Szenen imitierten. Manche Künstler wie der Koreaner Nam June Paik und der Amerikaner Al Hansen inszenierten Happenings, theatralische Aktionen vor Publikum.
Zur Verwendung von Gegenständen aus der Massenkultur kam die Übernahme von Techniken der Massenproduktion. Robert Rauschenberg und Jasper Johns gaben das Einzelgemälde zugunsten von großen Bildfolgen auf, in denen jedes Bild den gleichen Gegenstand zeigte. In den frühen sechziger Jahren ging der Amerikaner Andy Warhol einen Schritt weiter, indem er das aus der Massenproduktion bekannte Siebdruckverfahren nutzte, um Hunderte identischer Drucke von Coca-Cola-Flaschen, Campbells Suppendosen und anderen Gegenständen herzustellen.
Weitere wichtige Werke der amerikanischen Pop-Art sind George Segals weiße Gipsabgüsse von Personen in nachgestellter alltäglicher Umgebung (Küche, Haltestelle, Parkbank), Wayne Thiebauds Darstellung von Tortengebäck in dicker Farbe, die wie Zuckerguss wirkt, imitierte Reklametafeln von James Rosenquist sowie die satirische Folge von amerikanischen Nackten, die Tom Wesselmann schuf. Jim Dine kombinierte Gegenstände mit Malerei, Robert Indiana arbeitete typographisch und entwarf Nummern, Buchstaben und Symbole.

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POP-ART IN EUROPA
In England malte Peter Blake pseudo-ernste, werbewirksame Bilder von populären Berühmtheiten, und R. B. Kitaj malte Bilder, die oft „Ideen-Collagen” genannt wurden und auf streng figurativer Basis seltsame und unverständliche Bezüge zur Literatur herstellten. In den anderen europäischen Ländern schlossen sich Pop-Art-Künstler zur Gruppe des Nouveau Rèalisme zusammen: u. a. der Franzose César, der Autoteile einschmolz oder zusammenpresste, sein Landsmann Yves Klein, der das Azurblau als seine persönliche Farbe patentieren ließ, die Schweizer Daniel Spoerri – der Essensreste in Acrylglas einschmolz (Eat-Art) – und Jean Tinguely, der Skulpturen aus Schrott herstellte, sowie der deutsche Maler Gerhard Richter mit seinen Farbtafeln und seiner monochromen Malerei in Grau.

Roy Lichtenstein: Whaam (1963), Tate Gallery, London
Elemente aus Werbung und Massenmedien, wie Zeitschriften und Comicstrips, machten Pop-Art-Künstler wie Roy Lichtenstein zu neuen Ausdrucksmitteln der bildenden Kunst. Charakteristisch für dessen Werke sind die riesigen Vergrößerungen banaler Motive, wozu auch die Übernahme der drucktechnischen Rasterstruktur gehört sowie die Beschränkung auf die Primärfarben Rot, Gelb und Blau.
Bridgeman Art Library, London/New York

 


Robert Rauschenberg: Estate (1963)
Mit seiner Pop-Art beeinflusste Robert Rauschenberg die moderne Kunst nachhaltig. Estate von 1963 illustriert das Verfahren des Künstlers, flächigen Strich mit der Collage verschiedenster Bilder zu kombinieren.
© Robert Rauschenberg. Lizenziert von VAGA, New York, NY. Photo: Philadelphia Museum of Art, Corbis

 


Jasper Johns: Three Flags (1954/55)
Three Flags, das aus drei Einzelbildern besteht, die zu einem dreidimensionalen Objekt übereinander montiert wurden, ist eines von mehreren Flaggenbildern des amerikanischen Künstlers Jasper Johns, der durch seine innovative Sichtweise alltäglicher Gegenstände zu den Wegbereitern der Pop-Art gehört.
© Jasper Johns/Licensed by VAGA, New York, NY. Photo: Bridgeman Art Library, London/New York

 

 

 

Neoexpressionismus
Neoexpressionismus, Richtung der neueren Malerei vor allem in Deutschland, Frankreich und Italien, die sich einzelne Stilelemente des Expressionismus zu Eigen macht. Der Begriff ist ungenau und widersprüchlich, und er steht im Gegensatz zu den Absichten der damit bezeichneten Maler, die keine Wiederbelebung des historischen Expressionismus beabsichtigen.
Neoexpressionismus bezeichnet in Deutschland zum einen eine künstlerische Außenseiterposition, die in den sechziger und siebziger Jahren Maler wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Bernd Koberling und Karl Horst Hödicke einnahmen. Zum anderen sind damit die Neuen Wilden vor allem in Berlin (Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé, Bernd Zimmer u. a.) und die Maler der Mülheimer Freiheit in Köln (Walter Dahn, Jiri Georg Dokoupil, Peter Bömmels u. a.) gemeint, also eine Richtung der Malerei, die Ende der siebziger und in den achtziger Jahren von einer jüngeren Generation praktiziert wurde. Der Vielfalt der künstlerischen Ansätze wird der Begriff Neoexpressionismus nicht gerecht. Als Charakteristika wären neben Figürlichkeit bzw. Gegenständlichkeit ein spontaner, emotionaler Ausdruck, humorvolles Spiel mit kunsthistorischen Stil- und Sujet-Zitaten, die ironische, emphatische oder aggressive Geste und ästhetische Provokationen anzusehen.
Parallele Kunstströmungen sind in Frankreich die Figuration libre (François Boisrond, Jean-Charles Blais, Robert Combas, Hervé di Rosa u. a.) und in Italien die Transavanguardia (Sandro Chia, Francesco Clemente, Enzo Cucchi, Mimmo Paladino u. a.); in den USA vertreten Susan Rothenberg, David Salle und Julian Schnabel eine vergleichbare Richtung (New Image Painting).

 

 

Symbolismus

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EINLEITUNG
Symbolismus (von griechisch symbolon: Zeichen, Kennzeichen), im 19. Jahrhundert eine in ganz Europa verbreitete Richtung in Literatur und bildender Kunst, die als Gegenbewegung zum Vernunftkult der Aufklärung den transrationalen Bereich des Traumes und der Phantasie in ihren Werken kultivierte. Eingeführt wurde die Bezeichnung 1886 durch den französischen Neoklassizisten Jean Moréas, der damit eine Strömung vor allem der zeitgenössischen Lyrik bezeichnen wollte.

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LITERATUR
In der Dichtung stellte sich der Symbolismus bewusst in Opposition zu anderen literarischen Strömungen der Zeit, vor allem zum Realismus und zum Naturalismus, die mit ihrer mimetischen Kunstauffassung der symbolistischen Konzeption diametral zuwiderliefen. Die Symbolisten verwarfen auch die strikt-systematisierenden Regeln der Verslehre und die topische Bildersprache ihrer Vorgänger. Wegbereiter des dichterischen Symbolismus waren der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe und der Franzose Gérard de Nerval.
In Frankreich, wo die Strömung in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahm, zeigte die Dichtung von Charles Baudelaire symbolistische Tendenzen, vor allem sein Lyrikband Les fleurs du mal (1857, Die Blumen des Bösen) und die Sammlung von Prosagedichten Le spleen de Paris (1869, Der Spleen von Paris). Stéphane Mallarmés literarischer Salon und seine Dichtung, etwa L’après-midi d’un faune (1876, Nachmittag eines Fauns), trieben die Bewegung voran. Mallarmés Prosastudie Divagations (1896) ist ein wichtiges Dokument zur Ästhetik des Symbolismus. Zu den literarischen Werken des Symbolismus gehören außerdem Paul Verlaines Romances sans paroles (1874, Lieder ohne Worte) sowie Arthur Rimbauds Gedichte Le bâteau ivre (1871, Das trunkene Schiff) und Une saison en enfers (1873, Aufenthalt in der Hölle).
Auch Autoren wie Jules Laforgue und Paul Valéry sind dem Symbolismus zuzurechnen. Pelléas et Mélisande des belgischen Dramatikers Maurice Maeterlinck ist eines der wenigen symbolistischen Bühnenstücke. Von Frankreich aus beeinflusste der Symbolismus Autoren in ganz Europa. Im deutschsprachigen Raum waren Stefan George, der junge Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke seine zentralen Vertreter.

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BILDENDE KUNST
Die ersten symbolistischen Anregungen in der bildenden Kunst (vor allem Malerei und Graphik) kamen von den französischen Malern, wie z. B. von Pierre Cécile Puvis de Chavannes, Gustave Moreau und Odilon Redon, deren Gemälde und Zeichnungen oftmals Traumbilder oder religiöse oder mythologische Themen aufgriffen. Paul Gauguin, der mit Jakobs Kampf mit dem Engel (1888, National Gallery of Scotland, Edinburgh) selbst ein Beispiel symbolistischer Malerei vorgelegt hatte, organisierte die erste Ausstellung der Symbolisten (1889-1890) bei der Pariser Weltausstellung. Beeinflusst von zeitgenössischen symbolistischen Dichtern entstanden zwischen 1889 und 1900 symbolistische Arbeiten von Paul Sérusier, Maurice Denis, Pierre Bonnard und Édouard Vuillard, die die Gruppe Nabis gründeten. In Deutschland werden Hans von Marées, Max Klinger und Franz von Stuck, in Österreich Gustav Klimt und in der Schweiz Arnold Böcklin sowie Ferdinand Hodler dem Symbolismus zugerechnet. Der Symbolismus mit seiner subjektiven Auffassung von Malerei und seiner traumhaft-visionären bzw. märchenhaft-beschwörenden, Tod und Eros thematisierenden Motivik, übte u. a. starken Einfluss auf Fauvismus, Expressionismus und Surrealismus aus. Formal wirkte hierbei vor allem der Versuch vieler Symbolisten, ihrer Thematik gemäß eine antiillusionistische, gegen die gängige Zentralperspektive und gegen Wahrnehmungsmuster rebellierende Formauffassung zu etablieren, die nicht zuletzt Farblichkeit und Flächigkeit der Bildkomposition ins Zentrum rückte.

Paul Gauguin: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?
Das großformatige Bild Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?, eine allegorische Darstellung des menschlichen Lebens in verschiedenen Altersstufen, wurde als geistiges Vermächtnis des französischen Malers Paul Gauguin (1848-1903) gedeutet. Denn der Künstler wollte sich nach Fertigstellung dieser Arbeit das Leben nehmen; der Selbstmordversuch misslang jedoch. Das auf Tahiti entstandene Gemälde ist von rechts nach links zu lesen: Das Leben des Menschen spielt sich ab zwischen Kindheit und Greisenalter und ist geprägt durch die Banalität alltäglicher Verrichtungen. Nur die Gestalt in der Mitte streckt sich nach oben und strebt nach Erkenntnis.
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Symbolismus: Zeittafel

JAHR

MALEREI
LITERATUR

 

1853

 

Gérard de Nerval: Aurélia oder Der Traum des Lebens
1857

 

Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen
1864
Gustave Moreau: Ödipus und Sphinx

 

1866

 

Paul Verlaine: Saturnische Gedichte
1876
Pierre Puvis de Chavanne: Zyklus über die Kindheit der heiligen Genoveva
Stéphane Mallarmé: Nachmittag eines Fauns
1880
Arnold Böcklin: Die Toteninsel

 

1884

 

Joris-Karl Huysmans: Gegen den Strich
1885

 

Jules Laforgue: Les Complaintes
1886
Max Klinger: Das Urteil des Paris
Jean Moréas: Manifest des Symbolismus
1887

 

Gustave Kahn: Les Palais nomades
1889
Gustav Klimt: Nudas veritas

 

1890
Odilon Redon: Die geschlossenen Augen
Paul Claudel: Die Stadt
Philippe Auguste Graf von Villiers de l'Isle-Adam: Axël
1891
Fernand Khnopff: I lock my door upon myself
Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray
1892
Paul Gauguin: Der Geist der Toten begleitet dich
Maurice Maeterlinck: Pelleas und Melisande
1893
Franz von Stuck: Die Sünde

 

1894
Giovanni Segantini: Böse Mütter
Gustave Moreau: Jupiter und Semele
Rémy de Gourmont: Les proses moroses
1896

 

Paul Valéry: Herr Teste
Alfred Jarry: König Ubu
1897
Paul Gauguin: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wo gehen wir hin?
Henri de Régnier: Les Jeux rustiques et divins
1905
Odilon Redon: Der Wagen des Apollon

 

 

10.10.07 19:19
 


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